In jener Zeit
31erzählte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
32Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hoch gewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
33Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
34Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.
35Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.

Das Leben wird derzeit von zwei Themen beherrscht: Zum einen der von Menchen verursachte Klimawandel mit immer dramatischeren Folgen, zum anderen die Corona-Pandemie, die seit Beginn 2020 die Welt in mehreren Wellen überrumpelt hat.
Beide Themen führen uns vor Augen: Wir sind verletzlicher und voneinander abhängiger, als wir dachten. Und wir tragen entscheidende Verantwortung. Weder Nachhaltigkeit im Lebensstil noch ein vorsichtiges Verhalten, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, können an "die anderen" delegiert werden.
Was ist zu tun? Welche Entscheidungen sollen getroffen werden und wie gelingt es, dass niemand unter die Räder kommt?
Es braucht das Zusammenspiel von Fachleuten, politischen Verantwortungsträgern und der breiten Bevölkerung.
Religionen vermitteln Werte und Grundhaltungen, sie geben Orientierung. Was können sie in unserer Situation beitragen?
Den Auftakt mit Heini Staudinger und BEDA konnten wir noch Anfang November 2021 durchführen; dann war wegen Corona Schluss.
Nun folgt der "Hauptteil":
Wir suchen Orientierung und konkrete Ideen mit sehr kompetenten Personen bei der Hauptveranstaltung 6. Mai und den Schlossgesprächen Spezial am 7. Mai 2022.
Herzlich willkommen!